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Montag, 5. November 2007

Kreis Paderborn: Förderverein übergibt Scheck für neue Medien im Bücherbus


Dank einer Spende des eigenen Fördervereins in Höhe von €14.000 kann der Bücherbus im Kreis Paderborn den Bestand aufforsten.
Quelle: Wochenspiegel Paderborn

Mobile Bibliothek in Großbritannien produziert Solarstrom zur Selbstversorgung


Fahrbibliothek mit Solarstromanlage in Somerset (GB)

Das Kulturamt des Bezirks Somerset im Südwesten Großbritanniens versorgt die Einwohner der ländlichen Region mit rollenden Bibliotheken mit Literatur. Beim Kauf einer neuen Fahrbücherei entschied sich die Bezirksgemeinde für eine umweltfreundliche Lösung der Energieversorgung: Das Unternehmen Tri Power lieferte ein Solarstrom-Inselsystem mit einer Leistung von 1,040 Kilowatt (kWp) für die Bibliothek auf Rädern. Tri-Power, Partner der TRITEC-Gruppe mit Sitz in Allschwil (Kanton Basel; Schweiz) entwarf eine effiziente Solarstromversorgung mit acht Solarmodulen vom Typ "Kyocera KC130", die auf dem Dach des LKW montiert wurden. Laderegler von MorningStar und AGM-Batterien sorgen für eine kontinuierliche Energieversorgung. Der Strombedarf des Fahrzeugs kann laut Tri-Power fast ausschließlich mit der Photovoltaik-Anlage gedeckt werden.

800 Kilowattstunden Solarstrom für Informationstechnik, Kühlschrank und Mikrowelle


Die Photovolatik-Module auf dem LKW-Dach liefern nicht nur den Strom für die Beleuchtung und Informationstechnik im Bücherbus, sondern auch für einen Kühlschrank und einen Mikrowellenherd. Nach den positiven Erfahrungen mit der ersten mobilen Solar-Bibliothek und der PV-Anlage, die jährlich 800 Kilowattstunden Solarstrom erzeugt, habe der Bezirksrat bereits ein weiteres Fahrzeug mit Solarstromanlage bestellt, berichtet Tri Power in einer Pressemitteilung.

Quelle: solarserver.de

Trier: Bücherbus-Schicksal noch nicht besiegelt

(rm.) Auch im zweiten Anlauf hat der Kultur-Dezernatsausschuss keine Entscheidung über den städtischen Bücherbus gefällt. Die Stadtverwaltung will die Fahrbibliothek aus Kostengründen einstellen. Der 28 Jahre alte Bus sei extrem reparaturanfällig und wegen eines Technik-Defekts seit September nicht mehr gefahren.

Auch sei angesichts stark rückläufiger Nutzerzahlen die Aufrechterhaltung des Angebots zu teuer: Ein „Entleihvorgang“ koste die Stadt inzwischen fast 6 Euro. Während CDU und UBM mehrheitlich für einen Verzicht auf den Bus sind (Kostenersparnis pro Jahr: 96.000 Euro), plädieren SPD, Grüne und FDP für eine Beibehaltung und ein besseres Angebot. Den Bus einzustellen, bedeute, am falschen Ende zu sparen. Wie bereits in der vorangegangenen Sitzung stimmte der Ausschuss auch in der jüngsten Zusammenkunft am Mittwochabend nicht über die Einstellungs-Vorlage ab. Ergebnis der zweistündigen Diskussion: Die Entscheidung über den Bücherbus soll in der nächsten Sitzung am 27. November fallen.

Fahrbibliotheken in Deutschland

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